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Geschrieben von: mihu
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Mittwoch, den 30. Januar 2008 um 08:40 Uhr |
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Die vielen Zeitungen rund um den Erdball sind voll von Schreckensmeldungen, Meldungen über VIP-People und Sport. Aber auch schräge Geschichten. Einer dieser schrägen Geschichten habe ich mir heute aus der Gratiszeitung NEWS herausgepickt. Mit dem Beweggrund dieser Meldung den Titel schrägste eigenartigste Geschichte des Tages zu verleihen. In dieser Meldung behauptet U2 Manager Paul McGuiness das an der ganzen Krise der Musikindustrie Silicon Valley, sprich Apple und Microsoft die Schuld an der Misere tragen. Die Aussagen wurden anlässlich des Branchentreffens der Musikgiganten in Cannes gemacht. NANU? Bono mit seiner Band U2 arbeitet eng mit Apple zusammen. So wurden auf Initiative des Sängers die Product Red Linie aufgenommen und als Früchte der Zusammenarbeit sogar U2 Special Edition iPods kreiert. Und genau deren Manager beschuldigt unter anderem Apple den Wert der Musik nicht genug hoch einzuschätzen. Das ergibt natürlich eine Reihe von Fragen. Weiss Bono was sein Manager an diesem Treffen von sich gibt? Wie lange hat dieser Manager seinen Job noch? Hat der Mann zuviel Bier getrunken, wie es in Anlehnung seines Namens nahe liegen könnte? Auf stütz er seine These? Der Fragen gäbe es noch einige... Meine Meinung dazu Ja liebe Leser und Leserinnen ich habe auch eine Meinung dazu und ich bin überzeugt, dass diese mindestens genau soviel Aussagekraft hat wie des Herr McGuiness, wenn auch weniger Gewicht. (auf Stockzähnen schmunzelnd) Ich denke es ist Apple zu verdanken, dass die Akzeptanz bei den Benutzern Lieder via Internet herunterzuladen und dafür auch Geld auszugeben massiv gestiegen ist. Bis dahin gab es zwar vereinzelte Downloadsites, jedoch nie mit dem Potential und der einfachen Bedienung eines iTunes Stores. Erst dieser hat das Bewusstsein geschaffen, dass Lieder welche vom Internet heruntergeladen werden, auch einen Wert bedeuten. Und die Bereitschaft dafür auch zu zahlen massiv gestiegen ist. Dies hat einerseits mit dem veränderten Kaufverhalten zu tun, andererseits zeigt Apple mit seinem Angebot was die Kunden und Kundinnen wollen und brauche. Etwas was die Musikindustrie nie geschafft hat. Weiter finde ich die Aussage des Herrn McGuiness ein Zeichen dafür wie hilflos eine ganze Branche gegenüber einem sich veränderten Markt verhält. Ist ja auch verständlich. CD Verkäufe sind rückläufig, die Experiment mit dem Kopierschutz waren schlichtweg „scheisse“ und nicht kundengerecht. Stars lassen sich nicht mehr am Gängelband der Multis führen springen ab oder gründen eigene Labels und die welche noch Stars werden wollen nutzen die Möglichkeit des Internet um autonom Werbung für sich zu machen, ja sogar ihre Musik zu verkaufen. Offenbar geht der Weg dahin, dass nicht nur der Kunde zum Verbrecher gestempelt wird, sondern auch die Erneuerer eines vor sich hinserbelnden Marktes.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. Januar 2008 um 15:19 Uhr |