Test - iPad als Konsole PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mihu   
Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 16:21 Uhr

Gamen auf dem iPad macht Spass, vor allem dann wenn die Entwickler der Spiele auch die Fähigkeiten des iPods auch wirklich ausreizen. Manchmal überkommt mich aber die Lust ein Spiel auch auf dem grösseren Bildschirm zu spielen, zum Beispiel auf meinem Fernseher welche mit der Stereoanlage zusammengeschlossen ist. Ich kann aber auch via Bluetooth einen satten Sound in die Stube zaubern. Wie das geht?

In den folgenden Zeilen möchte ich vermitteln wie ich es handhabe. Zuallererst brauch ich von der Hardware gewisse Voraussetzungen. Bei der Fernsehvariante ist wichtig dass ich die Apple TV Box besitze und korrekt anschliesse. In einem bereits veröffentlichten Artikel „Die multimediale Welt zuhause“  (http://maclifestyle.ch/film/44/285-die-multimediale-welt-zuhause) hat es ein Schema wie ich es aufgebaut habe. Für das ultimative Sounderlebnis beim gamen braucht es eine Audioanlage welches entweder Bluetooth oder Wireless unterstützt. In meinem Fall Zikmu Soundsystem mit Bluetooth. (http://maclifestyle.ch/ipod-iphone/diverses/290-ipad-steuert-zikmu).

  

iPad am TV

Hier habe ich zwei Möglichkeiten. Entweder ich arbeite mit der neuen AirPlay-Synchronisierung Technologie von Apple welches aus Leistungsgründen nur von iPad2 oder iPhone 4s unterstützt werden. Oder ich kauf mir einen Adapter für iPod/iPhone und schliesse die mobilen Geräte via HDMI an den TV an.

AirPlay-Synchronisierung,
ist eine einfach Sache. Fernseher einstellen, AppleTV aktivieren und auf dem iPhone oder iPad den Homebutton 2 drücken. Damit erscheint unten das Programmdock. Dieses ganz nach links schieben und dort die AirPlay Funktion auswählen und auf welchem Gerät synchronisiert werden soll.


Zwei Spiele, mit unterschiedlichen Anforderungen, habe ich getestet, Sonic Racing und Nova 2.



Sonic Racing ist bekannt aus der Konsolen-Welt. Ein Comicartige Rennsimulation mit lustigen Figuren. Mehr dazu unter diesem Link: http://maclifestyle.ch/mac/multimedia/309-mehr-geschenke-tag-5. Dass Spiel wird auf dem iPad und Fernseher simultan ausgegeben, fordert also dem Grafikprozessor einiges ab. Dies ist mitunter auch spürbar. Einerseits wird das Spiel nur auf der Orginalgrösse übertragen und ab und zu kann es zu einem ruckeln kommen.

Die Grenzen liegen aber bei mir. Ich habe Sonic Racing verschiedenste Male auf dem iPad geübt und einiges an Routine dabei gewonnen. Das Handling mit dem iPad als Controller und Bild auf dem Fernseher und gleichzeitig auf dem iPad irritierte mich anfangs. Es braucht doch einiges an Übung um auch in dieser Konstellation bestehen zu können.

Ganz anders Nova 2. Dieses Spiel ist raffiniert gemacht. Das Spiel merkt selber ob mit AirPlay Technologie ein grösser Bildschirm angesprochen wird oder nicht.


Hier das Film-Intro, der iPad bleibt schwarz mit einem G der Firma Gameloft.

Wird die Verbindung mittels AirPlay hergestellt stellt  das Spiel die Bilder auf dem grossen Bildschirm dar und überlässt die Stuerungselemente dem iPad. Oder anders gesagt das iPad dient ab dann nur noch als reiner Controller fürs Spiel. Dabei setzt Nova 2 voll auf die Bewegungssensoren des iPads drehe ich mich mit dem iPad im Raum wird dies auf dem Fernseher sofort dargestellt. Cool nicht. :-)


Das Ipad als reiner Controller, funktioniert mit oder ohne Kabel.

Die Videoausgabe auf den Fernseher läuft absolut ohne ruckeln ab und durch das intelligente Management der Steuerung fällt es mir leichter mich umzustellen. Da haben die Leute von Gameloft wirklich super Arbeit geleistet. Trenne ich die AirPlay Verbindung dann habe alles wieder auf meinem iPad und kann unterwegs weiterspielen.


Für unterwegs, alles drin alles dabei.

Was ist der Unterschied mit einem HDMI Kabel?

Grundsätzlich vom Handling gibt es keinen Unterschied. Ich schliesse den iPad oder auch das iPhone direkt mittels Apple Digital AV Adapter an. Gedacht ist der Adapter eigentlich um Filme oder ähnliches auf einem grösseren Bildschirm darzustellen. Aber natürlich geht es mit Games genauso. Der Adapter unterstützt vollumfänglich das iPad 2 und das iPhone 4s, dass heisst inkl. Mirroring. Für das iPad, iPhone 4 und den iPod Touch (4. Generation) wird die Videoausgabe unterstützt.

Nun die Unterschiede. Ein Kabel bedeutet immer eine gewisse Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Dies kann mitunter natürlich wichtig sein, wenn Mann oder Frau allzu heftig sich in das Game hineinlebt. :-)

Die Qualität des Sounds ist kräftiger als via AirPlay und beim abspielen der Videosequenzen auf beiden Bildschirmen ist nicht das geringste Ruckeln zu spüren.

Weiter kann ich natürlich mein iPad mittels Adapter auch an einen Beamer anschliessen und so meine Präsentationen oder auch meine feinmotorischen Fähigkeiten einem noch grösserem Publikum vorführen.

Satter Sound?

Hmm, manchmal nerve ich meine Umgebung zu wenig mit den internen Lautsprechern? Kein Problem dem kann Abhilfe geleistet werden. Man nehme ein Audiosystem mit Bluetooth oder AirPlay Technologie. Kopple dann das iPhone oder iPad mit dem Audiosystem. In meinem Fall ist es das Zikmu Soundsystem von Parrot. Schnell iPad und Zikmu via Bluetooth koppeln und schon habe ich eine satte, voluminöse Soundunterstützung. Stundenlanges Gamen mit sattem Sound steht nun nichts mehr im Wege. Vielleicht höchstens die genervten Nachbarn.

Aber wie bei einer Party, lade die Nachbarn ein, zeige ihnen was für Möglichkeiten du mit dem iPad hast. Wo du es überall anschliessen kannst. Dann sind sicher nicht mehr genervt. :-)

Fazit

iPad und iPhone sind geniale mobile Geräte und eignen sich zum spielen. Genial wird es wenn solche Spiele wie Nova 2 die ganze Palette an Möglichkeiten anbieten. Unterwegs alles dabei, keine überflüssiges Zubehör. Zuhause schnell via AirPlay sich „einloggen“ und dort weiterspielen wo ich in der Bahn abrechen musste. Jetzt allerdings auf grossem Schirm und mit wirklich beeindruckendem Sound. Wer ausprobieren möchte, welche Möglichkeiten mit den Bewegungssensoren und intelligentem Videomanagement möglich sind, sollte sich Nova 2 zulegen.

Das iPad ist wirklich ein genialer Begleiter, unterwegs aber auch zuhause. Versucht es einfach.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 17:00 Uhr
 

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