Mac Book Test II PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mihu   
Dienstag, den 03. Februar 2009 um 05:36 Uhr

Wie angekündigt, findet ihr hier den nachgeholten Test mit dem neuen MacBook und dem dafür extra hergestelltem Monitor. Beide Produkte sind mit der neuesten Technologie ausgestattet und verdienen das Prädikat  „grünes Produkt“ zurecht.

Der LED Cinema Display ist für die MacBook Familie hergestellt worden und besitzt ein Kabel mit drei Anschlüssen. Den Mini Display Port, welcher als neuer Industriestandard gehandelt wird, einUSB-Anschluss und einen Stromanschluss.

 

Apple zeigt in letzter Zeit eine wohltuende Entwicklung. Weg von elitären Lösungen, hin zu kommenden Standards. Der Mini Display Port ist ein neuer industriekompatibler Videoausgang für einen reinen digitalen Anschluss zu externen Geräten. Dieses ultra-kompakte Verbindungsstück hat gerade einen Zehntel der Grösse eines vollen DVI –Verbindungsstücks.

Was ist das faszinierende an der LED-Technologie? Einiges!

Ich habe das Testgerät einigen Leuten vorgeführt. Unisono waren alle Leute absolut begeistert ob der Brillanz der Farben und der angenehmen Helligkeit. Bilder, Filme und der ganze Desktop wirken derart hervorragend aus allen Blickrichtungen, sodass alle anderen Displays, welche noch im Büro strahlten, nur noch als matter Abklatsch wirkten.

LED Technologie ist die ideale Ergänzung zu digitalen LCDs. LED Displays reagieren ausserordentlich schnell und leuchten den Monitor gleichmässig aus. Zudem lässt die LED – Hintergrund Beleuchtungstechnologie grössere Dynamikwerte zu, was sich in der Farbbrillianz und Schwarzwerten niederschlägt. Diese Technologie erlaubt noch dünnere Displays und ist Quecksilberfrei. Die Glasabdeckung ist arsenfrei, alle Kabelverbindungen ohne bromhaltige Flammschutzmittel und PVC. Das Materialkonzept ist auf Recycling ausgelegt, somit steht einem fachgerechtem Entsorgen nichts im Wege. Doch Hand aufs Herz, wer will dieses Display entsorgen?

Weitere wichtige Merkmale sind die integrierte Kamera und das Mikrofon. Die eingebauten Lautsprecher mit einem 2.1 System geben die Musik guter Dynamik wieder, selbst aus Distanz. Das Display bietet 3 mit Strom versorgte USB Ports an. Maximal verbraucht das Display inklusive Laden des angeschlossenen MacBooks 212 Watt, im Ruhezustand 1 Watt. Der maximale Blickwinkel ist mit 178 Grad in beide Richtungen angegeben. Und egal, wo ich stehe, ich erhalte immer ein gutes Bild.

Bange Frage, was leistet die Grafikkarte?

Diese Frage ist durchaus berechtigt, schliesse ich doch auf einen Grafikchip, welcher für 13.1 Zoll Display werkelt(in der Testkonfiguration), einen 24 Zoll Display an. Hier haben die Ingenieure ganze Arbeit geleistet. Die verschiedenen Applikationen wie Photoshop CS4, Second Life und Delta Project liefen klaglos und flüssig. Empfehlenswert ist der Betrieb im Single Screen Modus, damit meine ich, dass jeweils nur ein Monitor angesteuert wird. Ich verrichte alle Arbeiten auf dem Cinema Display, während das MacBook zubleibt.

Beim schliessen des MacBook werden alle Funktionen, wie Mikrofon und Kamera auf das Cinema Display gelegt. Es braucht allerdings einen kleinen Moment, bis alles zur Verfügung steht, danach läuft es aber klaglos.

Auch die im Test verwendete Apple Wireless Tastatur in der kleinen Ausführung, sowie die Maus verrichteten, ob am MacBook oder am Cinema Display (MacBook) angeschlossen, immer zuverlässig ihren Dienst. Die Tastatur ist so klein und handlich, das diese selbst bei Reisen in der Tasche weder platzmässig noch per Gramm negativ ins  Gewicht fällt. Wer also auf den Zahlenblock verzichten kann, sollte sich für dies Variante entscheiden.

Viele Applikation legen intensive grafische Funktionen auf den Grafikchip oder Grafikkarte und weniger auf den Prozessor. So sind für diese Situationen beide MacBooks gut ausgestattet. Es spielt in diesem Fall keine Rolle, welches Modell ich nehme. Für Berechnungen, welche die CPU benötigen jedoch schon. Allerdings darf man von den „kleinen“ Books keine Wunder erwarten. Deshalb gibt es für die anspruchsvolleren Aufgaben auch die Pro Serie. Jedoch für den alltäglichen Gebrauch bis hin zum semiprofessionellen Bereich in Zusammenarbeit mit den iLife Applikationen reicht die Rechenleistung gut bis sehr gut.

Gespannt darf man auf das neue Software Paket sein. Jedoch wie ich Apple einschätze, sollte dieses bereits auf die MacBook Modelle optimiert sein.

Fazit
Wer zeitweise oder öfter auf einen mobilen Computer angewiesen ist, bekommt mit den neuen MacBook eine Leistung mit zukunftsweisender Technologie für sein Geld. Das portable Gerät ist kompakt, ausserordentlich stabil und schnell. Mit dem LED Cinema Display mutiert der 13 Zoll Winzling zur einer leistungsstarken Desktop Maschine.  Das gleiche gilt auch für die Pro Linie. Das MacBook Air ist von den Leistungsdaten und der Bauart für den ultra mobilen Bereich konzipiert. Aber auch hier lässt sich das Cinema Display anschliessen.

Eine Eingewöhnung braucht es unter Umständen mit dem Umschalten, welches zwar automatisch geschieht, vom Schliessen des MacBook bis alle Signale auf dem Display sind. Hier ist vor allem darauf zu achten, dass der Bootvorgang nicht unterbrochen wird mit dem Schliessen des mobilen Computers. Ist das MacBook aufgestartet, steht den natürlich nichts mehr im Wege.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 04. Februar 2009 um 05:42 Uhr
 

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