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Geschrieben von: Mihu
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Dienstag, den 15. April 2008 um 12:59 Uhr |
Ergebnisse des Wettbewerbs  Die aktuelle Bilanz des red dot award: product design 2008 zeigt die wachsende Bedeutung qualitativ hochwertigen Designs: So konnte der Wettbewerb nach 2.548 Einsendungen im Jahr 2007 in diesem Jahr die Rekordzahl von 3.203 Einreichungen aus insgesamt 51 Staaten verzeichnen. Angesichts einer insgesamt weiter stark gestiegenen Designqualität konnte die international besetzte, 24-köpfige Jury in diesem Jahr 676-mal das Qualitätssiegel „red dot“ für gute Gestaltung vergeben. 50 Produkte wurden sogar für ihr wegweisendes Design und besondere Innovationen mit einem „red dot: best of the best“, der höchsten Auszeichnung des Wettbewerbs, prämiiert.
Erstmals in diesem Jahr würdigten die Designexperten ausserdem 137 Produkte, die sich durch besonders gelungene Detaillösungen von der Masse abheben, mit einer „honourable mention“. Eine solche lobende Erwähnung soll Unternehmen und Designer ermutigen, stärker auf Design und Qualität zu setzen und den bereits eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten. Unter den 50 Produkten mit dem Titel „best of the best“ konnte Apple sogar mit 2 Produkten Preise einheimsen. Es erstaunt nicht dass das iPhone zu den Gewinnern gehört. Denn zu gut ist das Design und die Steuerung des mobilen Telefons. Ebenfalls wurde der iMac mit dem Aludesign prämiert. Das edle all in one Gerät verdient meiner Meinung nach diesen Preis. Doch nicht genug damit. Apple bekommt weitere 5 Auszeichnungen und zwar für das Apple iPhone Bluetooth Headset, für den iPod Touch und den iPod Nano. Ebenfalls einen Preis bekamen Apples neue Keyboards. Die Tastaturen in der Schnurlosen (Wireless) wie auch diejenige mit Kabel wurden ausgezeichnet. Herzliche Gratulation Apple! Apple hat es auch dieses Jahr geschafft, sich als innovatives Unternehmen zu etablieren. Dies zeigt sich in den sieben Preisen in drei Kategorien (Unterhaltungselektronik, Kommunikation und Computer) wobei in zwei mit der höchsten Auszeichnung die vergeben werden kann. Mehr noch mit ihrem Design und einfacher Bedienung gehört Apple auch zu den Trendsettern dieser Bereiche. In den folgenden Textpassagen fast die Jury ihre Meinung in einem Dokument mit dem Titel Trenspots zusammen. Unterhaltungselektronik - Edle Zurückhaltung für höchste Ästhetik Der internationale Wettbewerb wird zunehmend härter und fordert höchste Qualität. Die Einreichungen im Bereich „Unterhaltungselektronik“ zeigen den hohen Stellenwert, den Design nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Gesellschaft hat. Die Produkte kommen mittlerweile aus allen Teilen der Erde und ihre durchgängig herausragende Qualität stellt den Designanspruch allgemein auf ein höheres Level. In den vergangenen Jahren schien sich das Design zugunsten einer Betonung auf die technischen Errungenschaften eher zurückzunehmen. In diesem Jahr präsentiert es sich selbstbewusster denn je, die hoch entwickelte Technik wird experimentell, aber innovativ eingesetzt und in beeindruckenden Designlösungen zum Ausdruck gebracht. Der Mensch steht wieder im Mittelpunkt des Interesses. Kommunikation - Schlichte Gestaltung, überzeugende Designleistung Die Technik im Bereich „Kommunikation“ hat einen Höhepunkt erreicht, und die Gestalter konzentrieren sich wieder mehr auf die Äusserlichkeiten der Produkte. Höchste Gestaltungskunst definiert sich über kleinste Finessen, das Qualitätsniveau ist durchgängig hoch. Angesichts der komplexen Technisierung der Produkte liegt die eigentliche Herausforderung in einer klaren und übersichtlichen Formensprache. Je schlichter die Gestaltung, desto überzeugender die Designleistung. Mobiltelefone sind differenzierter denn je – egal, welche Farbe, Form oder Funktion, die Designer bedienen die unterschiedlichsten Zielgruppen, und die Produktauswahl scheint unbegrenzt. Der Wettlauf um das zierlichste Gerät scheint überwunden, und die Hersteller legen gesteigerten Wert auf eine anwenderfreundliche Bedienbarkeit und eine solide Form. Computer - Höchstleistung auf kleinstem Raum In der Computerbranche beherrscht eine klare Formensprache den Markt. Auch hier gilt: Je komplexer die Technik, desto puristischer das Design. Ultraleichte Gestaltungslösungen und eine zierliche Formensprache geben eine transzendente Anmutung und suggerieren Dynamik und Mobilität. Multifunktional sind mittlerweile alle Geräte, mit Stil fügen sie sich ein in einen modern-puristischen Lifestyle. Integrative Konzepte bieten zahlreiche Schnittstellen, und einzelne Komponenten sind optisch aufeinander abgestimmt. Mit minimalem Materialaufwand präsentieren die Designer zukunftsfähige Gestaltungskonzepte. Die Designqualität orientiert sich an dem technischen Komfort der Geräte, insgesamt sind die Ansprüche im Computerbereich innerhalb der letzten Jahre deutlich gestiegen. Die Designer präsentieren selbstbewusst kreative Gestaltungsvarianten, die Produkte orientieren sich zunehmend an den Kriterien des modernen Lifestyles und verkörpern Mobilität und Erfolg gleichermassen. Aus den Betrachtungen der Jury lassen sich verschiedene Aussagen herauslesen, welche für alle drei Kategorien gelten. - Die Qualität der Produkte nimmt eher zu. - Das Design steht mehr im Vordergrund. - Es wird mehr auf eine intuitive Benutzerführung geachtet. - Der Mensch steht wieder mehr im Mittelpunkt. Dies ist ein äusserst begrüssenswerter Umstand. Standen doch lange technische Spielereien im Mittelpunkt, welche jedoch zu bedienen beinahe ein Ding der Unmöglichkeit war. Wie sagte der Kabarettist Dieter Nuhr schon über seinen neue Casio Taucheruhr. „Wenn ich mit der linken hand den Knopf drücke und mit der rechten Hand auf diesen Knopf drücke und mit dem Schneidezahn in die Kerbe drücke kann ich die Zeit ablesen.“ Text Sinngemäss wiedergegeben. Das dies heute anders ist haben wir innovativen Firmen wie Apple, welche schon lange den Menschen im Mittelpunkt sehen.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. April 2008 um 13:01 Uhr |
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