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Faszination einer erlebten virtuellen Welt
Second Life ist im Moment in allen Medien der Gesprächstoff Nummer 1. Anlässlich einer Pressemitteilung der Zeitung Heute habe ich mich entschieden in Second Life einzusteigen.
Die Abendzeitung «heute» hat ihre eigene Insel in der virtuellen Welt «Second Life». Zur Eröffnungsparty kamen so viele Besucherinnen und Besucher, dass einige sogar draussen bleiben mussten. PET-Recycling Schweiz hat, wie bei allen grossen Events, für die Party auf der «heute»-Insel einen PET-Sammelcontainer zur Verfügung gestellt, denn der Verein gibt dem Littering auch in «Second Life» keine Chance.

Second Life erinnert zunächst an Sims ist aber weit mehr.
http://www.secondlife.com/world/de/
Das zweite Leben
Second Life als reines Spiel zu bezeichnen ist nicht falsch aber auch nicht korrekt. Eine bessere Umschreibung wäre zum Beispiel eine spielerische Lebenssimulation. Ein Vergleich zu Sims 2 ist naheliegend. es gibt jedoch zwei fundamentale Unterschiede. Sims 2 ist ein reines Simultaionsspiel, Second Life hingegen beinhaltet alle möglichen von Spielarten. Dies hängt mit den verschiedenen Welten zusammen. Je nachdem wer die Welt kreiert hat kann man verschiedene Spiele wie Ego Shooter, Rollenspiele, Adventure und unter anderem auch Simulationen spielen. Der zweite grosse Unterschied liegt im führen der Spielfiguren. Bei Sims steuere ich meine eigenen Figuren und die anderen werden vom Computer gesteuert. Allerdings lassen sich die Welten via Internet zusammenhängen. Bei Second Life hingegen ist jede einzelne Figur durch einen Mensch gesteuert.
Der Einstieg in Second Life ist einfach und ohne Kostenfolgen. Einfach den Software Client von der Homepage herunterladen und installieren. Nun gilt es sich anzumelden und einen Account zu errichten. Man wird jedoch gut durch das ganze Prozedere geführt. Nun kann ich die Applikation starten und mich anmelden. Der erste Schritt ist nun seinen eigenen Avatar zu gestalten. Mit dieser Grundausrüstung kann ich nun ohne Probleme ins Spiel einsteigen und die vielen Welten erforschen. Anfangs erscheint noch vieles ungewohnt, jedoch wenn man geschickt kommuniziert bekommt man schnell Hilfe von versierten Avataren.
Wie im richtigen Leben geht vieles ohne Geld gar nicht. Allerdings gibt es sogenannte Freebie Welten in welcher du allerlei Gegenstände gratis bekommen kannst. Du kannst auch an verschiednen Orten mit tanzen oder vor Spielautomaten sitzen Geld verdienen. Dieser Weg ist aber sehr zeitintensiv. Alternativ dazu kann ich Linden$ kaufen damit geht es wesentlich flotter voran. Ich kann ein Gründstück erwerben und ein Haus bauen. Ich kann mir eine Arbeit suchen um Geld zu verdienen, entsprechende Angebote erhalte ich bei Arbeitsämtern. Ich kann jedoch auch beginnen verschiedene Gegenstände selber herzustellen und verkaufen. So baut man sich Stück für Stück ein zweites Leben auf.
Jedoch geht nichts ohne Spass. Es gibt genug Festivals und Dancefloors wo ich einfach „Fun“ haben kann.
So gibt es auf den verschiedenen Welten ungeheuer viel zu entdecken. Von brav bis in die tiefsten Untergründe einer menschlichen Seele. In Deutschland gibt es bereits Erkenntnisse, dass vor dem Gesetz nicht erlaubte sexuelle Praktiken auch für das zweite Leben gelten werden.
Fazit
Second Life ist ein Spiel oder eben eine Simulation bei welchem die Ausmasse noch nicht abzusehen sind. Im Moment ist ein regelrechter Hype zu verzeichnen. Viele Firmen drängen mit virtuellen Filialen als Niederlassung auf eine dieser Welten. Private verbringen Stunden im Netz um Gegenstände herzustellen, zu verkaufen und somit reich zu werden. Es herrscht eine richtige Goldgräberstimmung. mit allen spannenden Abenteuern aber auch deren Schattenseiten. Denn nicht immer geht es gesittet zu und her.
Deshalb empfiehlt es sich Kinder von Second Life fernzuhalten. Denn oft sind unter dem Suchpunkt „beliebteste Orte“ keine Freizeitparke oder Tierchen zu finden. Dafür gibt es extra eine Version welche jugendfrei ist. Siehe auf der Homepage. Allerdings sollten sich Eltern gut überlegen ob sie ihre Kinder einfach ohne Begleitung in eine virtuelle Welt entlassen wollen.
Auch kämpft die Serverfarm oft mit Kapazitätsproblemen. Das hindert den Spielfluss, bis hin zur Aufgabe des Vorhabens für diesen Abend. Einfach weil man entweder nicht vom Fleck kommt oder dauernd aus dem System fliegt. Second Life ist eine absolut Ressourcenfressende Applikation. Denn es wird alles „realtime“ berechnet. Es empfiehlt sich deshalb nur wenige Programme neben dieser Software offen zu halten.
Trotz allen Mängeln macht Second Life Spass und ist unterhaltsam. Zudem lernt man jede menge neue Menschen kennen. Die Offenheit ist im Second Life wesentlich grösser wie im realen Leben.
Weitere virtuelle Welten
Neben SL (SecondLife) ist auch WOW (World of Warcraft) eines der bekanntesten Rollenspiele, welche es auch für den Mac gibt. Und in den Startlöchern steht ebenfalls Myst URU Live. Somit gibt es bereits drei namhafte Spiele welche um die Gunst des Zockers buhlen.
World of Warcraft

ein absolutes Fantasy Rollenspiel, bei dem es gilt sich verschiedene Fähigkeiten anzueignen um dann die gestellten Aufgaben lösen zu können. Einfach mal auf die Homepage reinschauen. http://www.wow-europe.com/de/index.xml
Myst URU Live

Myst ist das Adventure Game schlechthin. 5 Folgen gab es davon, stundenlang vermochten diese Spiele viele von uns an den Bildschirmen fesseln, mit ihrer ruhigen sphärischen Art. Und auch zur Verzweiflung gebracht weil wir ein Rätsel nicht lösen konnten. Dank Gametap geht das Abenteuer weiter. Leider konnte ich noch keinen Einblick nehmen, da Gametap erst für Kanada und USA online ist. http://www.gametap.com/home/myst/index.html
Michel Huber
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