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Geschrieben von: mihu
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Freitag, den 28. März 2008 um 10:28 Uhr |
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Die Lust jemand anderer zu sein! An diesem Abend tauchen wir ein in Wünsche und Bedürfnisse anderer. Gehen mit den Gästen zusammen auf eine Reise in das Innerste. Loten vielleicht die Grenzen aus und stellen uns selber die Frage würde oder würde ich nicht? Ist SecondLife prädestiniert um sich zu verwirklichen und auch mal etwas auszuprobieren, etwas zu riskieren. Oder folgen wir ganz automatisch einem Rollenbild welches uns die Gesellschaft vorgibt? Oder gar Überzeichnungen der einzelnen Klischees wie es Frau Dr. Sabina Misoch beschreibt? Link Und zweifellos unsere an diesem Abend anwesenden Gäste gehen auch ein Risiko ein. Sie werden über ihre Wünsche, Bedürfnisse und Gefühle reden. Unter anderem ein Mann der in SecondLife einen Frauen-Avatar hat und auch inworld mit einer Frau verlobt ist und nach eigenen Aussagen hier etwas verwirklichen kann, dass im realen Leben so nicht geht. Eine Person welche als sogenannter „Furry“ diese virtuelle Welt durchstreift und sich unsern Fragen stellt, was es denn mit der gewählten Tiergestalt auf sich hat. Die Themen des Abends ziehen sich über ein breites Spektrum. Was bewegt uns in SecondLife gegengeschlechtliche Avatare anzunehmen? Warum streifen wir in Tiergestalten umher? Zudem greifen wir verschiedene aktuelle Tendenzen auf. Eine Tendenz, welche auf meinen Streifzügen vermehrt aufgefallen ist, ist das antreffen von Sklaven. Ist dies nur ein Rollenspiel oder steckt da mehr dahinter? Aber auch wie wir auf andere wirken oder auslösen, möchten wir diskutieren. Dies anhand eines aktuellen Beispieles des Kölner Doms, welche sich im letzten Herbst zugetragen hat. Es gibt verschiedene Stufen, wie weit jemand gehen möchte. Einmal etwas ausprobieren, wie etwa einen langgehegten Wunsch. An Rollenspiele teilnehmen; das lustvolle Umsetzen eines anderen Charakters. Oder das Ausleben von Bedürfnissen, wie es im realen Leben ohne Konsequenzen nicht möglich ist. Die Grenzen sind in diesen Bereichen nicht scharf gekennzeichnet, öfters verschwimmen sie. Dennoch stellt sich die berechtigte Frage wo diese Grenze ist, ist alles erlaubt in SecondLife was denkbar ist. Nur dadurch, dass es eine virtuelle Welt ist? Es scheint ein spannender Abend zu werden und dazu tragen unsere Gäste dazu bei: Shamara Yoshikawa hat schon vieles erlebt und gespielt. Shamara baut fürs Leben gerne und bewegt sich oft in den verschiedenen Rollenspiele innerhalb SecondLife. Alven Lane Ihn interessieren viele Dinge in SecondLife, vor allem das Bauen und Leute treffen. Seine Haltung zu SecondLife und realem Leben ist, dass es nicht getrennt werden kann. Denn, so seine Meinung, bringe er und wir alle reale Leute zum Lachen. Und dies geht nur über Emotionen, daher auch sein Appell nicht mit den Gefühlen anderer zu spielen Sofia Schreyer ist eine Arbeitspsychologin und wird in der Runde mitdiskutieren. Sie ist spezialisiert auf die Interaktion zwischen körperliche und seelische Befinden. Dann Saunders Dann ist wie viele von uns ein Weltenverbinder. Er sieht die Zukunft des Internets in der Dreidimensionalität und sagt, dass dieses stark vom Social Network beeinflusst werden wird. Er ist ein Beobachter neuer Technologien und der sozialen Interaktion zwischen den Avataren. Mihu Janus wird wieder durch den SwissTalk führen. Als Neuigkeit werden wir ein reale Telefonkonferenz führen. Damit hoffen wir eine bessere Audioqualität anbieten zu können. Am 31. März 2008 um 21.00 Uhr findet der nächste SwissTalk statt und kann wiederum live im Swiss House mitverfolgt werden. Surl: http://slurl.com/secondlife/Switzerland/36/207/63 oder den Talk via den DBC TV anzusehen. Ihr habt keinen, hier könnt ihr ihn gratis holen: http://slurl.com/secondlife/Suisse/129/185/22 Stell ihn bei dir zuhause auf und schalte den DBC live Channel ein. Oder schaut euch den Livestream auf der DBC Homepage an: http://www.digital-broadcast-channel.com/tv/
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. März 2008 um 11:31 Uhr |