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Geschrieben von: roko
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Dienstag, den 24. April 2007 um 16:08 Uhr |
Feinster australischer Live-Jazz mit bestem Sitzplatz in einem coolen Jazz-Café mitten in der tiefsten Provinz und völlig ohne Eintritt bezahlen zu müssen. „Wo gibt es denn so was?“, wird sich so mancher fragen. Möglich wird das in „Second Live“, der Internetplattform, auf der sich täglich Hunderttausende treffen und auf die unterschiedlichste Weise miteinander kommunizieren.
Freunde von Live-Konzerten kommen hier voll auf ihre Kosten. Man teleportiert sich in die entsprechende Gegend und geniesst die Musik, erlebt mal ein Openair Event, mal einen Jazz-Abend, Klassik oder Rock und Country. Die Möglichkeiten erscheinen auf den ersten Blick fast grenzenlos. Irgendwo in der immer grösser werdenden Welt des zweiten Lebens ist immer etwas geboten.
Der besagte Jazz-Abend fand im „RatePoint Café“ auf „RatePoint Island“ statt. Unser „Newbie-Avatar“ stolpert mit grossen Augen in das Café und staunt über die virtuellen Möglichkeiten, die sich hier vor ihm auftun. Da sitzt tatsächlich um 24 Uhr MEZ die in Australien bekannte und bestens etablierte professionelle Jazz-Sängerin Leonie Smith (www.leoniesmith.com ) zusammen mit dem Gitarristen George Golla in Sidney (Ortszeit 9 Uhr am Vormittag), singt live swingenden Dance-Jazz und sehnsuchtsvolle Balladen. Gitarrist Golla spielt dazu gekonnte und empfindungsvolle Riffs und agile Soli.

Hörbar wird die Musik über den Live-Stream im „RatePoint Café“. Dort steht „Paisley Beebe“, der Avatar der Sängerin auf der Bühne, der dem Original sogar durchaus ähnlich sieht, und singt mit ihrer sanften und gefühlvollen Jazz-Stimme Standards wie „Georgia on my mind“, „My Baby just cares for me“ und viele andere Songs von George Gershwin, Cole Porter oder Thelonius Monk. Neben der Sängerin auf der Bühne der Avatar des Gitarristen, mit Gitarre natürlich.
Eine grosse Fangemeinde sitzt auf bequemen Sofas oder tanzt vor der Bühne. Die Stimmung ist fast wie im richtigen Leben. Man unterhält sich leise mit anderen Konzertbesuchern aus aller Welt, applaudiert dem hervorragenden Jazz-Duo oder tanzt zu der feinen Musik. Mit etwas Phantasie kann man tatsächlich vergessen, dass man vor dem Computer sitzt, irgendwo in der tiefsten Provinz, wo niemals ein derartiges Konzert stattfinden würde.
(Roko Johin)
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. Mai 2007 um 17:40 Uhr |