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Geschrieben von: mihu
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Montag, den 09. Juli 2007 um 20:59 Uhr |
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Ein Tag im Leben von Joy Ash
 Joy ist eine Person welche in der Schweiz lebt und arbeitet. Mit ihrem Projekt www.sllivemusic.com hat sie ein Projekt gestartet welches sich zum Ziel gesetzt hat, qualitativ gute Livekonzerte in SecondLive zu veranstalten.
Ebenso managet sie, unter einigen anderen Künstler und Künstlerinnen, Cyberpiper. Dieser Musiker hat sogar unsere sonst so abgeklärte Kulturredaktorin ins Schwärmen gebracht. Hier ein kurzer Ausschnitt aus dem Bericht (kann in voller Länge unter www.maclifestyle.ch nachgelesen werden):
Cyberpiper mit großartigem Konzept und eigenem Stil
Ganz anders der Höhepunkt des Live-Abends: Cyberpiper Roelofs. Melodiöser Stimmen-Wohlklang war es nicht den er bot, eher ein elektronisch verzerrter Sprechgesang. Doch es passte alles zusammen. Bühenshow und Bühnenbild, Rhythmus und Backgroundtracking, Vocals und der elektronische Dudelsack des Luxemburger Musikers bildeten ein abgerundetes Gesamtkonzept.
und
Cyberpiper ist auf jeden Fall ein Name, den man sich unbedingt merken sollte.
Nun ist Cyberpiper nicht nur ein künstliches Wesen sondern er setzt sein Konzept ebenso in der realen Welt um. Auch da ist Joy Ash mit von der Partie. Sie managt ihn Real wie Virtuell. Dies ergibt natürlich einige spannende Ansatzpunkte für ein Interview.
mihu: Hallo Joy, herzlichen Dank das du dir die Zeit nimmst um unsere Neugier zu befriedigen.
Joy: Hallo Mihu Ich danke Dir ganz herzlich
mihu: Joy, welche Künstler und Künstlerinnen begleitest du noch?
Joy: nebst cyberpiper, Frank Berens aka DonFranko Dagostino, Nikita Lumet und Andy Glasgow
mihu: alle auch in beiden Welten?
Joy: Nein, nur cyberpiper
mihu: Wie kommst du dazu Cyberpiper zu managen? War es Zufall?
Joy: Wir haben uns getroffen hier im SL und viel gesprochen miteinander. Dabei fanden wir heraus, dass wir sehr ähnlich denken. So kam das eine zum anderen.
mihu: Sag mal was unterscheidet ein real life Management zu dem SecondLife Management, am Beispiel Cyberpiper?
Joy: Also hier im SL geht ja alles einfacher wie auch die Verträge. Die Verträge hier sind entweder Handschlag *smile* oder kleine Notecard. Im RL ist das wesentlich anders. Natürlich ist auch der Preis ein riesen Unterschied. Hier spielen sie entweder frei oder sehr billig im Gegensatz zum RL. Ist alles einfacher hier:)
mihu: Was macht mediaculture in SeconLife noch ausser Konzerte organisieren?
Joy: Ich kreiere Logos für andere Musiker, Werbung für die Musiker. Dann haben wir noch ne Mall und einen eigenen Shop.
mihu: Du verbindest reales Leben mit virtuellem Leben. Hast du nie Schwierigkeiten die beiden Welten auseinander zu halten, so als „Grenzgängerin“ sozusagen?
Joy: Also ganz am Anfang als ich neu hier war, hatte ich schon ein bisschen Probleme, doch das legte sich bei mir relativ schnell.
mihu: Was hat dich bewogen in SecondLife Livemusic zu organisieren? Was ist der Beweggrund dafür?
Joy: Musik war und ist ja meine Welt. Und ich hab mich einfach mal umgesehen hier was so läuft etc. und musste feststellen, dass die einzige Emotion hier im SL die Musik ist. Dann kreierte ich einen Businesplan, Budget und so entstand das eine und andere. Das andere war die Kultur wo hier jeder mit mischt und zudem macht was SL bis jetzt geworden ist.
mihu: Und wie läuft es hier in SecondLife
Joy: Es läuft bis jetzt sehr gut. Ich bin sehr zufrieden.
mihu: Du machst ja ähnliches im realen Leben. Aber was machst du wirklich?
Joy: Ich organisiere Event, mache Werbung, Plakate manage Musiker. Was ich hier auch mache *smile*
mihu: Das kokettieren mit der Grenze zwischen SecondLife und RealLife ist gewollt hast du mir gesagt: Was genau bezweckst du damit?
Joy: Ich hole RL Musiker ins SL und von SL raus ins RL.
mihu: Hand aufs Herz in welcher Welt verbringst du mehr Zeit?
Joy: In beiden gleich viel. Das ist wichtig für mich.
mihu: Was erhoffst du dir von deinem Engagement in SecondLife?
Joy: Mein Traum wo ich verwirklichen kann hier im SL sind die Venues. Ich finde die total schön, was mich sehr viel Geld kosten würde in RL. Das ist der Traum wo ich hier auslebe. Dann möchte ich gute Musik rüberbringen zu den Leuten, ein Treffpunkt sein.
mihu: Wie sieht ein normaler Arbeitstag von dir aus?
Joy: Hier im SL geht’s immer so los, als erstes checke ich all meine Mails. So hab ich in etwa ne übersicht, was auf mich zukommt und was kann ich delegieren kann. Danach komme ich ins SL und muss mich gleich auf "busy" mode setzen, damit ich die Sachen erledigen kann. Und dann werden Verträge abgeschlossen, Besprechungen, Logos und Werbungen gemacht, Sachen in der Fa3rik, Mood Lounge oder Aida geändert, an Konzerte gehen und die Musiker anhören, Gute Venues suchen, etc. In RL ist es ziemlich ähnlich. Erst Mails abchecken und gucken was so reinkommt. Delegieren kann ich leider nicht, da ich alleine arbeite. Danach viel schreiben, telefonieren, rumspringen etc.
mihu: Zurück zu Secondlife. Du hast 3 Projekte am laufen. Fa3rik, Aida und Mood Lounge. Warum drei verschiedene Locations?
Joy: Weil ich persönlich denke, ein Jazz Abend würde in der Fa3rik nicht gut rüberkommen, das Ambiente stimmt einfach nicht. Genauso wie Ambient Musik in der Fa3rik. Das war der Grund.
 mihu: Was machst du in der fa3rik?
 Joy: Hier werden Reggea Abende gemacht, sowie Hip Hop, Rave Partys, Open Mics, Pop & Rock Music, Folks
mihu: Aida steht für klassische Musik. Deine zweite Location ist jedoch ein Jazzlokal. Ist das nicht ein bisschen verwirrend?
 Joy: Nein, denn die meisten spielen Klavier und das Ambiente passt super zusammen. Mal Jazz, mal klassische Musik.
 mihu: Warum die Namensgebung und Musikwahl.
Joy: Die Namen haben sich so ergeben aus dem Bauch raus, und bei der Statistik die ich gemacht habe hier im SL, sind das die meist besuchten Musikrichtungen wo die Leute gerne besuchen.
 mihu: Dann hast du noch das moods. Dort habe ich vor der Bühne Sitzkissen mit „meditationsballs“ gesehen. Was machst du genau dort?
 Joy: Mood Lounge ist für Ambient Musik wie auch für Buddhisten ein Platz zum Relaxen. Der Monk hält dort seine Reden, deswegen die Kissen. Er ist in RL auch ein Mönch und das war für mich wichtig, dass ich einen guten Platz machen kann für beides und es verbinden kann. Ist sehr gut gelungen *smile*
mihu: Hast du noch weitere Projekte? In RealLife oder SecondLife?
Joy: Mein weiteres Projekt ist erstmals meine Schule in RL fertig machen als Kulturmanagerin. Ich arbeite gerade an der Diplom arbeit über Second Life *smile* Danach werde ich weitersehen, was ich machen möchte.
mihu: Erzähl doch unseren Leserund Leserinnen von einem deinen spannendsten und auch von deinen mühsamsten SecondLife Erlebnisse.
Joy: Spannend finde ich immer, wenn ich ein Event organisiere, Werbung dafür mache und die Location eröffnet wird. Das kribbelt bei mir immer so im Bauch, weil ich neugierig bin, wie alles genau läuft, ob es beim Publikum gut ankommt, was die Presse sagt etc. Das weniger schöne ist, dass ich des Öfteren attackiert werde von Leuten die eifersüchtig sind oder von so genannten Griefer.
mihu: Bevor ich’s vergesse. Sind all deine Künstlerinnen und Künstler im realen und Leben wie auch in SecondLife gleich.
Joy: Ja das sind sie, super lieb und nett.
Mihu: Wie finanzierst du deine Projekte?
Joy: Mit dem Shop, Werbung, Logo kreieren und Events organisieren.
mihu Herzlichen Dank dass du alle Fragen beantwortest hast. Viel Glück bei deiner Arbeit.
Joy: Ich danke Dir ganz herzlich. Danke
mihu: Bye, gute Zeit
Weitere Informationen über Konzerte und mehr auf www.sllivemusic.com
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